gesammter Macht zu Felde gegen Leuktra, das an der Gränze gegen
das Lykäon zu liegt. Ihr König Agis, des Archidamos Sohn, führte
sie an. Es wußte aber Keiner, wohin der Zug gehe, — auch die
Städte nicht, welche Zuzug geleistet hatten. Da ihnen aber das
Opfer an der Gränze nicht glücklich ausfiel, so zogen sie wieder nach
Hause und sagten den Bundesgenossen an, sie sollten sich nach dem
kommenden Monat, — dem Karneios nämlich, der bei den Donern
ein heiliger Mond ist, — zu einem Feldzug bereit halten. Nach dem
Rückzüge jener aber zogen die Argiver noch am vierten Tage vor
dem Beginn des Karneios aus, rückten diesen Tag über vor und
verwüsteten dann die ganze Zeit durch das Epidaurische Gebiet durch
ununterbrochene Einfälle. Die Epidaurier riefen nun ihre
Bundesgenossen zu Hülfe, allein die Einen schützten den (heiligen) Monat
vor, und die Andern rückten zwar bis an die'Epidaurische Gränze/
verhielten sich dann aber unthätig^' ' '' ' 'i ' ^ .
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
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