verwüsteten, verhielten sie sich meist unthätig, wo die Landung im
Bereiche irgend eines Besetzungspostens geschah; denn diese hielten sich
Alle für zu schwach an Zahl, zumal bei solcher Stimmung; nur eine
Besatzung, die eben Kotyrta und Aphrodisia vertheidigte, jagte den
zerstreuten Haufen der Leichtbewaffneten im Anlauf in die Flucht; als
sich aber das schwere Volk ihnen entgegenstellte, wichen sie wieder
zurück, und da ihnen einige Mann fielen und auch Waffen erbeutet
wurden, so stellten die Athener ein Siegeszeichen auf und fuhren wieder
nach Kythera. Von dort aus kreuzten sie dann gegen das Limerifche
Epidauros, verheerten einen Strich des Gebietes und gingen dann
nach Thyrea, welches zu der sogenannten Landschaft Kynuria gehört
und aus der Gränze zwischen Argos und Lakonika liegt. Die
Lakedämonier, Herren des Landes, hatten es den ausgetriebenen Aegineten
zum Bewohnen gegeben, weil ihnen diese zur Zeit des Erdbebens, das
sie heimsuchte, und des Helotenaufstandes Freundschaftsdienste geleistet
und sich, obgleich Unterthanen der Athener, doch immer ihrer Partei
zugeneigt hatten
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.