eigenen Steuermann zwang er, sein Schiff auflaufen zu lassen, und
trat selbst auf die Landungsbrücke, das Aussteigen versuchend.. Da
fielen aber aus ihn die Hiebe der Athener, und die Wunden nahmen
ibm die Besinnung, und da er rückwärts in den Schiffsraum stürzte,
fiel fein Schild ihm vom Arm in's Meer. Den trugen dann die
Wellen an's Land, und die Athener hoben ihn auf und brachten ihn
später bei dem Siegeszeichen an, welches sie dieses Zusammenstoßes
wegen errichteten. Die Andern boten nun auch Alles auf, aber sie
waren nicht im Stande zu landen, wegen der Unzugänglichkeit des
Platzes und weil die Athener Stand hielten und nicht eines Fußes
breit wichen. So hatte das Glücksrad sich gedreht, daß die Athener
vom festen Land aus und zwar von Lakonischem jene, die von der
See aus kamen, zurückwiesen, — die Lakedämonier aber mit einer
Flotte gegen die Athener eine Landung auf ihrem eigenen Boden
versuchten, den der Feind genommen: denn die Größe des Ruhmes
bestand ja damals für die Einen darin, daß sie als Landmacht und im
Fußkampf die Stärksten seien, für die Andern, daß sie zur See und
im Schiffsgefecht am meisten hervorragten.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
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