sich mit dem übrigen Heere ruhig und sandte nur hundert leichte
Schildträger vor, damit diese, wenn ein und das andere Thor
geöffnet und das verabredete Zeichen gegeben würde, zuerst eindringen
sollten. Diese waren, während zu ihrer Verwunderung längere Zeit
verstrich, allmälig bis nahe an die Stadt gekommen. Indessen waren
jene Toronäer in der Stadt mit den Eingedrungenen nicht unthätig,
und als jenes Pförtchen geöffnet und auch das Stadtthor beim Markte
vermittelst Durchhauung deS Querbalkens gesprengt war, brachten
sie zuerst einige um die Mauer herum durch das Pförtchen herein,
damit sie durch ihr plötzliches Erscheinen im Rücken und auf beiden
Seiten die Nichts ahnenden Toronäer in Verwirrung setzten; danach
gaben sie das Feuerzeichen, wie verabredet war, und ließen nun auch
die übrigen leichten Schildträger durch das Marktthor herein.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.