Thucydides History of the Peloponnesian War 3.87

Adolf Wahrmund (Translator)

History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.

Sponsored by University of Leipzig.

Funding provided by European Social Fund Saxony.

Current edition First1KGreek

Geschichte des Peloponnesischen Kriegs (German) (Thucydides. Geschichte des Peloponnesischen Kriegs. Wahrmund, Adolf, translator. Stuttgart: Krais and Hoffmann, 1864.)

Editions (1)
Ἱστορίαι Perseus (Thucydides. Historiae, Vol 1-2. Jones, Henry Stuart, editor. Oxford: Oxford University Press, 1910. (1942 printing).) — 3.87.1 focus
Translations (10)
The History of the Grecian War Perseus (Thucydides. The English works of Thomas Hobbes of Malmesbury. Hobbes, Thomas. translator. London: John Bohn, 1843.) — 3.87.1 focus
History of the Peloponnesian War Perseus (Thucydides. History of the Peloponnesian War. Crawley, Richard, translator. London and Toronto: J. M. Dent and Sons Ltd.; New York: E. P. Dutton and Co., 1914.) — 3.87.1 focus
Geschichte des Peloponnesischen Kriegs First1KGreek (Thucydides. Geschichte des Peloponnesischen Kriegs. Braun, Theodor, translator. Leipzig: Insel-Verlag, 1917.) — 3.87 focus
Histoire de la Guerre du Péloponèse First1KGreek (Thucydides. Histoire de la Guerre du Péloponnése, Vol. 1-2. Zévort, Marie Charles, translator. Paris: Charpentier, 1852.) — 3.87 focus
Histoire de la Guerre du Péloponnése First1KGreek (Thucydides. Histoire de la Guerre du Péloponnése. Bétant, Élie-Ami, translator. Paris: Librairie de L. Hachette, 1863.) — 3.87 focus
History of the Peloponnesian War First1KGreek (Thucydides, Vol. 1-4. Smith, Charles Foster, translator. London and Cambridge, MA: Heinemann and Harvard University Press, 1919-1923.) — 3.87.1 focus
History of the Peloponnesian War First1KGreek (Thucydides. The history of the Peloponnesian War, Volume 1-2. Dale, Henry, translator. London: Heinemann and Henry G. Bohn, 1851-1852.) — 3.87.1 focus
Historia Belli Peloponnesiaci First1KGreek (Historia Belli Peloponnesiaci. Haase, Friedrich, translator. Paris: Firmin Didot, 1869.) — 3.87.1 focus
Vier Staatsreden aus Thucydides First1KGreek (Thucydides. Vier Staatsreden aus Thucydides. Gürsching, Heinrich, translator. Augsburg: Wirth, 1856.) — 4.87.1 focus
La storia di Tucidide First1KGreek (Thucydides. Della storia di Tucidide volgarizzata libri otto. Anonymous translator. Florence: Tipografia Galileiana, 1835.) — 3.87 focus

Notes on the current edition

History of the Peloponnesian War

1. 44) Hiemit beginnt die verhängnißvolle Einmischung der Athener in die
ficilischen Angelegenheiten. Die Griechen in Unteritalien und auf Sicilien
hatten eine ähnliche Stellung gegenüber der karthagischen und etruskifchen Macht,
wie die des Ostens gegenüber den Persern, und in deren Behauptung eine eben
so schöne Aufgabe, wie ihre östlichen Brüder, der sie zunächst auch ruhmvoll
nachkamen. Im Jahr 480 schlugen Gelon von Syrakus und Theron von
Akragas (Agrigentum, Girgenti) die karthagische Landmacht bei Himera aus's
Haupt, wie die Sage will am selben Tage, als bei Salamis die Flotte der
Perser, die mit den Karthagern zur Vernichtung der Hellenen gemeinschaftliche
Sache machten, geschlagen wurde. Sechs Jahre später (47 4) schlug Hiero 1.
von Syrakus die etruskische Flotte vor Kyme ((Zum»«). So schöne Anfänge
hatten aber keinen entsprechenden Fortgang. Die Jtaliker gingen in Ueppigkeit
unter, und auf Sicilien führten der Mißbrauch, den Syrakus von seiner Stärke
machte, die Bestrebungen der Tyrannen, welche die Reinheit des Hellenenthums
durch eingeführte Fremdlinge zersetzten und schwächten/ die Parteikämpfe in den
Städten und die Intriguen der Karthager das Verderben herbei. So oft auch
im Verlauf der Geschichte die Bevölkerung Unteritaliens und Siciliens durch
neues und besseres, Blut aufgefrischt wurde, so war der Ausgang doch immer
wieder ein Hinabsinken in völlige Unbedeutendheit.
2. Nach unserem Kapitel stehen sich auf Sicilien die dorischen und die
chalkidischen Kolonien einander gegenüber. Dorische Städte waren
Syrakus, das hybläische Megara (so beigenannt zum Unterschiede von seiner
Mutterstadt), Akrä, KaSmenä, Kamarina u. a.; Niederlassungen von
Ehalkis auf Euböa: Naxos mit seinen Tochterstädten Leontini und
Katana, Himera, Kallipolis, Euböa u. a. Auch Zankle, später
Messana (Messina) war chalkidischen Ursprungs, wurde aber durch seine spätere
messenische Bevölkerung dorisch; unter der Bürgerschaft herrschte daher in
Bezug auf Parteinahme in diesem Kriege Spaltung. In Untcritalien waren die
Lokrer für SyrakuS, das chalkidifche, aber auch mit Messeniern untermischte
Rhegium, vorzüglich aus Haß gegen die benachbarten Lokrer, für
Leontini.. Das von den Syrakusanern sehr hart mitgenommene dorische Kamarina
hielt ebenfalls zu den Leontinern. Akragas, Pflanzstadt des rhodischen
Cela,stand zu Syrakut.
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4. 426
v.
Chr.