die Athener insgesammt und mit ihnen ihre Beisitzer in Megaris ein,
unter Anführung des Perikles, des Aanthippos Sohn. Auch die
Athener vom Peloponnes, welche auf den hundert Schiffen nach Hause
segelten und grade auf der Höhe von Aegina angekommen waren, als
sie erfuhren, daß die ans der Stadt mit ihrer gefammten Macht in
Megaris stünden, schifften hin und vereinigten sich mit ihnen, und so
war dies Heer das größte, welches die Athener zusammengebracht
haben, so lange die Stadt noch in Blüthe stand und noch nicht durch
die Krankheit gelitten hatte. Denn der Athener selbst waren nicht
weniger als zehn Tausend Schwerbewaffnete, und außer diesen hatten
sie noch drei Tausend IV) in Potidäa stehen; von den Beisitzern aber
waren nicht weniger als drei Tausend Schwerbewaffnete mit ihnen
ausgefallen, und dazu kam noch der übrige Haufe von
Leichtbewaffneten, nicht gering an Zahl. Nachdem sie nun den größten Theil der
Landschaft verwüstet hatten, kehrten sie zurück. Aber auch noch später
in diesem Kriege geschahen jährlich Einfälle der Athener in das
Gebiet von Megara, theils mit der Reiterei, theils mit der
Gefammtmacht, bis Nisäa von ihnen genommen wurde.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
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