Thucydides History of the Peloponnesian War 1.69

Adolf Wahrmund (Translator)

History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.

Sponsored by University of Leipzig.

Funding provided by European Social Fund Saxony.

Current edition First1KGreek

Geschichte des Peloponnesischen Kriegs (German) (Thucydides. Geschichte des Peloponnesischen Kriegs. Wahrmund, Adolf, translator. Stuttgart: Krais and Hoffmann, 1864.)

Editions (1)
Ἱστορίαι Perseus (Thucydides. Historiae, Vol 1-2. Jones, Henry Stuart, editor. Oxford: Oxford University Press, 1910. (1942 printing).) — 1.69.1 focus
Translations (9)
The History of the Grecian War Perseus (Thucydides. The English works of Thomas Hobbes of Malmesbury. Hobbes, Thomas. translator. London: John Bohn, 1843.) — 1.69.1 focus
History of the Peloponnesian War Perseus (Thucydides. History of the Peloponnesian War. Crawley, Richard, translator. London and Toronto: J. M. Dent and Sons Ltd.; New York: E. P. Dutton and Co., 1914.) — 1.69.1 focus
Geschichte des Peloponnesischen Kriegs First1KGreek (Thucydides. Geschichte des Peloponnesischen Kriegs. Braun, Theodor, translator. Leipzig: Insel-Verlag, 1917.) — 1.69 focus
Histoire de la Guerre du Péloponèse First1KGreek (Thucydides. Histoire de la Guerre du Péloponnése, Vol. 1-2. Zévort, Marie Charles, translator. Paris: Charpentier, 1852.) — 1.69 focus
Histoire de la Guerre du Péloponnése First1KGreek (Thucydides. Histoire de la Guerre du Péloponnése. Bétant, Élie-Ami, translator. Paris: Librairie de L. Hachette, 1863.) — 1.69 focus
History of the Peloponnesian War First1KGreek (Thucydides, Vol. 1-4. Smith, Charles Foster, translator. London and Cambridge, MA: Heinemann and Harvard University Press, 1919-1923.) — 1.69.1 focus
History of the Peloponnesian War First1KGreek (Thucydides. The history of the Peloponnesian War, Volume 1-2. Dale, Henry, translator. London: Heinemann and Henry G. Bohn, 1851-1852.) — 1.69.1 focus
Historia Belli Peloponnesiaci First1KGreek (Historia Belli Peloponnesiaci. Haase, Friedrich, translator. Paris: Firmin Didot, 1869.) — 1.69.1 focus
La storia di Tucidide First1KGreek (Thucydides. Della storia di Tucidide volgarizzata libri otto. Anonymous translator. Florence: Tipografia Galileiana, 1835.) — 1.69 focus

Notes on the current edition

History of the Peloponnesian War

1. 113) ES wird den Spartanern zuerst geschmeichelt, um dann Vorwürfe
darauf setzen zu können, welche jene eben so wenig > treffen, wie ihnen das Lob
gebührt. Aber geredet muß werden. Die Spartaner wollten ja den Krieg,
wie sich aus der Abstimmung ergibt, und das Ganze sieht so auS, wie wenn
sich Einer bitten läßt, das zu thun, was er thun will und muß. Nur eine
kleine Partei (Kap, 87) war sürerst noch gegen den Krieg, und deren
Vertreter, alS welcher König ArchidamoS Kap. 80 — 85 spricht, nimmt denn auch
die Vorwürfe der Korinther auf und beantwortet sie. — Eure Rechtlichkeit.
Die Spartaner spielten gern die Einfachen und Redlichen, waS denen sehr leicht
wird, welche das Heft in der-Hand haben, auch sonst.wissen, was sie wollen,
und. ihre Leute tranen.
2. 114) Die Aegineten.
3. 5*
4. 115) Seit der Vertreibung der Tyrannen, welche im eigenen Interesse der
Spartaner lag (vgl. Anm. 52, S. ?7), nannten sie sich die Befreier von Hellas.
5. 116) Indem wir auch jetzt noch nicht alt ausgemacht annehmen, daß uns
Unrecht gethan worden (Schol. bei Kr.).
6. 117)Die einfachste politische Regel, die aber immer von denen übersehen
wird, welche Machtverhältnisse mit persönlichen Beziehungen verwechseln, die
Geschicke ganzer Nationen von den Regungen ihres (sehr unausgebildetem
persönlichen Gewissens abhängig machen, oder an abgestorbenen Principien
festhalten, die einst zu ganz andern Machtverhäirnissen paßten, — während sie Nichts
anders zu thun hätten, als das Zünglein an der Wage des (wirklichen)
politischen Gleichgewichts zu beobachten und dasselbe zum Barometer für ihre
Handlungen zu machen, in allem Uebrigen aber den Geist frei walten lassen,
der die Nationen auf den Bahnen deS Fortschritts weiter führt. Die
zahlreichen kleinen hellenischen Staaten waren schon durch den Instinkt der
Selbsterhalning darauf hingewiesen, die gegenseitigen Machtverhältnisse genau zu
beobachten. Sie thaten dies aber auch mit Bewußtsein, denn bei ihnen war
jeder Denkende ein Politiker, und sie kannten hier kein anderes Gesetz, als daß jeder
Staat wie jeder Einzelne seine Unabhängigkeit vertheidigen muß und daß man
jedes mit Aussicht auf Erfolg höchstens noch gegen Gleichstarke kann. Wrund,
anschauung ist dabei der Soethe'sche Spruch: