Kerkyräer in ihren Bund aufzunehmen, und bald nachdem sich die
korinthischen Gesandten entfernt hatten, schickten sie ihnen zehn Schiffe zu
Hilfe 89). Das Geschwader befehligten Lakedämonios, Sohn des
Kimon, Diotimos, Sohn des Strombichos, und Proteas, des
Epikles Sohn. Diese nahmen jedoch den Befehl mit, sich zur See mit
den Korinthern in keinen Kampf einzulassen, außer im Fall, daß diese
gegen Kerkyra segelten und dort oder auf einem dazu gehörigen
Gebiete landen wollten. Hieran sollten sie sie jedoch nach Kräften
verhindern. Diese Weisung gab man ihnen mit, um den Friedensvertrag
nicht zu brechen. Jene Schiffe kamen denn auch glücklich bei
Kerkyra an.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.