hatten sie ihm die Heimkehr geboten; da er aber jetzt wieder mit dem 1 2
Hermioneishcen Schiffe ausgelaufen war und ähnliche Absichten blicken
ließ, auch nicht nach Sparta gekommen war, als ihn die Athener mit
Gewalt von Byzanz vertrieben hatten, sondern zu Kolonä in der
Landschaft Troas sich aufhielt und, wie gemeldet wurde, sich mit den
Barbaren einließ, und daß aus seinem dortigen Aufenthalte nichts
Gutes kommen werde, so hielten sie nicht länger zurück, sondern die
Ephoren ordneten einen Herold mit dem Rollbrief an ihn ab
und befahlen ihm. im Geleite des Herolds nach Hause zu kommen;
wenn er nicht gehorche, so erkläre hiemit sein Vaterland den Krieg
gegen ihn. Er aber, da er den Verdacht nicht verstärken wollte und
vertraute, der Gefahr mit Geld begegnen zu können, kehrte zum
zweiten Mal nach Sparta zurück. Zuerst nun erhielt er von den Ephoren
Gefängniß — denn diese Befugniß haben die Ephoren gegen die
Könige^ob) — bald aber arbeitete er sich wieder los, kam frei und erbot
sich, sich Jedem vor dem Richter zu stellen, der etwas gegen ihn
vorbringen wolle.
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
Sponsored by University of Leipzig.
Funding provided by European Social Fund Saxony.