Schissen gegen Samos. Sechzehn derselben hatten sie aber hier nicht zur
Verfügung, denn diese waren theils nach Karien gegangen, die
phönikische Flotte auszukundschaften, theils nach Chios und Lesbos, um
bundesgenöfsische Hilfe aufzubieten. Mit den übrigen vierundvierzig
Schiffen lieferte Perikles, der mit neun andern den Oberbefehl theilte,
bei der Insel Tragia eine Seeschlacht gegen siebzig Schiffe der
Sa-mier, von denen zwanzig Landtruppen führten ^), — es kam
nämlich die ganze Flotte eben von Milet angesegelt—, und der Sieg blieb
den Athenern. Später stießen zu ihnen noch vierzig andere Schiffe
ans Athen und fünfundzwanzig Fahrzeuge der Chier und Lesbier.
Nun schifften sie sich aus, siegten auch in einem Landtressen und
schlössen die Stadt durch drei Vershcanzungen und zugleich auch von der
Seeseite her ein. Perikles aber nahm sechzig der vor Anker liegenden
Schiffe und segelte eiligst gegen Kaunos und die karische Küste los,
denn es war gemeldet worden, daß Phönikische Schiffe gegen Samos
ansegelten. Auch waren Stesagoras und einige andere mit fünf
Fahrzeugen von Samos entkommen und nach der phönikifchen Flotte
ausgefahren. 1 2
History of the Peloponnesian War. Thucydides. Adolf Wahrmund (Translator). Stuttgart. 1864.
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