Hier also siegten die Peloponnesier und gewannen die
attischen Schiffe; jene zwanzig Schiffe aber, die auf ihrem rechten Flügel
standen, verfolgten die eilf attischen Schiffe, welche noch vor der
Wendung in die offenere See entkommen waren. Außer Einem Fahrzeuge
behielten diese auch den Vorsprung nnd flüchteten in den Hafen von
Naupaktos. Beim Apollotempel aber machten sie Halt, kehrten ihre
Schnäbel gegen den Feind und schickten sich zur Abwehr an, wenn
jene landwärts gegen sie einsegeln sollten. Etwas später kamen auch
die peloponnesischen Schiffe, im Rudern den Siegesgesang
anstimmend, als ob sie bereits gesiegt Hütten, und ein den andern weit
vorausgeeiltes leukadisches Schiff war hinter dem Einen zurückgebliebenen
der Athener her. Nun lag zufällig ein Frachtschiff auf der Höhe des
Hafens vor Anker; um dieses fuhr das attische Schiff, welches den
Vorsprung hatte, herum, faßte das verfolgende leukadifche Schiff in
der Mitte und bohrte es in den Grund. Dieser unvorhergesehene und
ganz unerwartete Vorfall machte die Peloponnesier stutzig, und da sie
zugleich wegen des Sieges in aufgelöster Ordnung verfolgten, so
senkten einige der Schiffe die Ruder und hielten ihren Lauf ein, was
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doch sehr am unrechten Orte war, da der Feind aus geringer
Entfernung den Anlauf gegen sie nehmen konnte. Sie wollten nämlich die
andern Schiffe erwarten; aber auch von diesen geriethen einige aus
Unkunde der Oertlichkeit auf Sandbänke.