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Vom Peloponnes fuhren in demselben Winter auch die
sieben und zwanzig Schiffe ab, welche durch Vermittelung des
KalligeitoS aus Megara und des KyzikenerS Timagoras von den
Lakedämoniern für Tissaphernes ausgerüstet worden waren, und segelten zur
Zeit der Sonnenwende gegen Jonien. Als Befehlshaber fuhr mit
der Spartiate Antisthenes. Zugleich schickten die Lakedämonier auch
eilf'spartanische Männer als Nathgeber mit für AstyochoS. Deren
Einer war Lochas, des ArkefilaoS Sohn. Diesen war befohlen, wenn
sie nach Milet gekommen wären, sowohl im Uebrigen dafür Sorge zu
tragen, auf welche Art Alles auf's Beste einzurichten wäre, und eben
dieselben Schiffe, oder auch mehr oder weniger nach dem HelleSpont
zu PharnabazeS zu schicken, wenn sie es für gut fänden, und den
KlearchoS, deS RhamphiaS Sohn, der mit ihnen abfuhr, über diese
Schiffe zu setzen; den AstyochoS aber solle man, wenn es den
Eilfmännern so gut schiene, des Kommando's über die Flotte entheben
und an seiner Statt den AntistheneS einsetzen. Denn in Folge der
Briefe deS Pedaritos hatten sie gegen jenen Verdacht geschöpft. Diese
Schiffe nun segelten von Malea aus über die hohe See und landeten
bei MeloS. Hier trafen sie auf zehn Athenische Schiffe und nahmen
deren drei ohne die Mannschaft und verbrannten sie. Danach nun
fürchteten sie, daß die von Melos entkommenen Schiffe der Athener
denen in Samos ihre Fahrt melden würden, wie denn das auch
wirklich geschah, und deßhalb fielen sie ab gegen Kreta zu und machten
einen Umweg und landeten bei Kaunos in Asien. Daselbst hielten sie
sich für sicher und schickten Botschaft zu der Flotte bei Milet, daß man
sie mit Geleit abhole.