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Danach — es war schon Mitte Sommers — erfolgte die
Abfahrt nach Sieilien. Der Mehrzahl der Bundesgenossen war
angesagt worden, daß sie mit den Getreideschiffen und den leichten
Fahrzeugen und was sie sonst an Kriegsrüstung zum Zuge stellten, sich vorher
bei Kerkyra zu sammeln hätten, da von dort aus Alle vereinigt über
den jonischen Meerbusen nach dem Japygifchen Vorgebirge hinsegeln
wollten. Die Athener selbst und die von den Bundesgenossen in der
Stadt anwesend waren, zogen am angesagten Tage mit der
Morgenröthe zum PiräeuS hinab und bestiegen die Schiffe, um unter Segel
zu gehen. Mit ihnen zog so zu sagen das-gesammte Volk hinab,
was von Bürgern und Fremden in der Stadt war, indem die
Einheimischen, ein Jeder den Seinigen, das Geleit gaben, die Einen ihren
Freunden, die Andern ihren Verwandten oder Söhnen. Und sie
begleiteten sie, getheilt zwischen Hoffnung und bangen Klagen, —
Hoffnung, jenes Land zu erobern, Bangigkeit, ob sie die Ihrigen
jemals wieder sehen würden, wenn sie bedachten, wie weit von der
Heimath weg sie über das Meer gehen sollten.