Kleon aber hatte die Athener zu einem Zuge gegen die
Thrakischen Gränzlande beredet und, nachdem der Waffenstillstand
abgelaufen, segelte er dahin ab mit zwölfhundert Schwerbewaffneten
und dreihundert Reitern aus den Athenern und einer noch größeren
Zahl von Bundesgenossen, auf dreißig Schiffen. Zuerst landete er
bei Skione, das noch belagert wurde, verstärkte aus den dortigen
Belagerungstruppen seine Schwerbewaffneten und segelte dann nach
dem Hasen der Kolophonier, der von der Toronäer Stadt nicht weit
abliegt. Als er da von Ueberläufern erfuhr, daß weder Brasidas
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in Torone anwesend sei, noch auch die drinliegende Besahung den
Kampf mit ihm wagen könne, so marschirte er mit dem Heere zu
Land gegen die Stadt und ließ zehn Schiffe um den Hafen kreuzen.
Zuerst nun stieß er auf die Mauer, welche Brasidas um die Vorstadt
gebaut hatte, um auch diese mit einzubeziehen; und da er zugleich
auch den Theil der alten Mauer niedergerissen hatte, so war eine
zusammenhängende Stadt hergestellt worden.