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Und eben war er im Begriff, einen Handstreich auf diese
Städte auszuführen, da kamen auf einem Dreiruderer diejenigen zu
ihm, welche die Meldung vom Waffenstillstände überall hinzubringen
hatten. Seitens der Athener Aiistonymos und von den Lakedämoniern
Athenäos. Diese setzten den Brasidas in Kenntniß von dem
Vergleiche, und sein Heer ging nun wieder nach Torone zurück. Auch
alle Bundesgenossen der Lakedämonier in den Thrakischen
Gränzgebieten nahmen den Vertrag an. Aristonymos erklärte sich damit in
Betreff aller Uebrigen einverstanden, die Skionäer aber, sagte.er,
könnten in den Vertrag nicht mit eingeschlossen sein, denn durch
Berechnung der Tage hatte er gefunden, daß sie erst später abgefallen
seien. Brasidas aber sprach Vieles dagegen und behauptete, eS sei
früher geschehen, und gab die Stadt nicht heraus. Als nun
Aristonymos hierüber Meldung nach Athen machte, waren die Athener
sogleich bereit, gegen Skione zu Felde zu ziehen. Die Lakedämonier
schickten nun Gesandte und ließen sagen, daß sie damit den Vertrag
brechen würden, und hielten die Stadt fest, weil sie dem Brasidas
Glauben schenkten; doch waren sie bereit, sich deßhalb einem
Schiedsrichterspruch zu unterwerfen. Jene aber wollten es nickt erst auf
einen NechtSspruch ankommen' lassen, sondern so schnell als möglich
zu Felde ziehen, höchst erzürnt, daß nun schon sogar die auf den
Inseln von ihnen abzufallen Lust hätten, im Vertrauen auf die hier doch
ganz nutzlose Landmacht der Lakedämonier. Es war aber auch in
Betreff der Zeit des Abfalls das Reckt in Wahrheit mehr auf Seiten
der Athener, da die Skionäer zwei Tage später übergegangen waren.
Von Kleon überredet, faßten sie also sogleich den Beschluß, Skione zu
zerstören und die Einwohner zu todten; und hiezu rüsteten sie sich
auch, indem sie alles Uebrige ruhen ließen.